Knochenuntersuchungen
- Bitte nicht nüchtern
- Medikamente einnehmen wie üblich
- Zeit mitbringen (ca. 3 Stunden zwischen der Injektion und der Aufnahme, die Zwischenzeit steht zur freien Verfügung).
- Aufnahmedauer beim Ganzkörper ca. 3/4 Stunde, beim Teilkörperszintigramm ca. 20-30 Minuten
- Nach der Injektion viel Trinken ( ca. 1 Liter Wasser )
- Öfter die Blase entleeren
Untersuchungsablauf:
Nach der Befragung durch den Arzt wird Ihnen eine geringe Menge einer schwach radioaktiven Substanz in die Armvene gespritzt. Die Substanz nimmt am Knochenstoffwechsel teil und benötigt für die weitere Anreicherung im Skelettsystem ca. 2 bis 4 Std.. Nach der Injektion werden manchmal Frühaufnahmen von den Knochen bzw. von den Gelenken nach 10 Min. durchgeführt, um eine evtl. Frühanreicherung als Hinweis für eine Entzündung nachzuweisen oder auszuschliessen. In der Wartezeit bis zur Spätaufnahme können Sie die Praxis verlassen. In der Zeit sollten Sie möglichst viel trinken (ca. 1 Liter Flüssigkeit). Aus Strahlenschutzgründen sollten Sie in der Wartezeit Abstand zu Kleinkindern und schwangeren Frauen halten.
Unmittelbar vor der Untersuchung werden Sie aufgefordert Ihre Harnblase zu entleeren.
Bei der Untersuchung liegen Sie auf einer bequemen Liege unter der Spezialkamera.
Während der Aufzeichnungen (ca. 30 bis 45 Min.) sollten Sie ruhig liegen bleiben. Zwischen den Aufnahmen dürfen Sie nach Rücksprache bestimmte Körperteile bewegen.

Weiteres Vorgehen:
Anschliessend führt der zuständige Arzt mit Ihnen ein Gespräch über die hier durchgeführte Untersuchung. Ihr behandelnder Arzt bekommt einen schriftlichen Bericht, der nach wenigen Tagen dort vorliegt. Bei einem eiligen Befund wird Ihr behandelnder Arzt sofort telefonisch oder per Fax verständigt, um mit Ihnen das weitere Vorgehen abzustimmen.
Nebenwirkungen und Strahlenbelastung:
Ausser einer geringen Strahlenbelastung ( 4,4 mSev = doppelte einer natürlichen Strahlenbelastung in einem Jahr ) hat die Untersuchung bzw. die Substanz keine Nebenwirkungen. Die Substanz ist kein Kontrastmittel und kann auch nicht mit einem Kontrastmittel verglichen werden. Auch bei einer bekannten Kontrastmittelallergie kann die Untersuchung durchgeführt werden.
Weitere Fragen beantworten wir gerne.